(Musa, Kiswaheli: ndizi):
http://de.wikipedia.org/wiki/Bananen
BOTANISCHE BESCHREIBUNG:
Die Ananas gehört zur Familie der Bromeliaceae. Die Pflanze besitzt lange, gezackte Blätter. Auch die Frucht weist an der Spitze kürzere, gezackte Blätter auf.
VERWENDETE TEILE:
Blätter, reife und unreife Frucht
ANWENDUNG IN ANDEREN LÄNDERN:
In Indien wird der Saft der Blätter als Wurmmittel verwendet. Auf den Philippinen benutzt man den Saft der unreifen Frucht gegen Spulwürmer und als harntreibendes Mittel.
Bis 5 m hoher Baum mit weissen, stark parfümierten Blüten. Frucht wird bei Reifung gelb oder orange. Fruchtschale reich an ätherischen Ölen. Fruchtsaft reich an Säuren, Zucker und Vitamin
WELTWEIT:
Man empfiehlt die Fruchtschale bei Appetitmangel und Verdauungsbeschwerden: Fruchtschale kleinschneiden, trocknen. 25 Gramm hiervon (etwa 3 Esslöffel) mit l Liter Wasser kochen, abseihen und tagsüber trinken.
AFRIKA: Bei Asthma, Husten, Migräne: Eine Handvoll getrockneter Blätter mit l Liter Wasser kochen, tagsüber trinken. ZAIRE: Tee von jungen, frischen Blättern gegen Husten.
BOTANISCHE BESCHREIBUNG:
Niedriger Baum (6 - 9m) aus der Familie der Rutaceae.
VERWENDETE TEILE:
Blätter, reife und unreife Frucht, Schale
ANWENDUNG IN ANDEREN LÄNDERN:
In Europa stellt man aus Zitronensaft einen Aufguss gegen Fieber und zur Steigerung der Schweißbildung her. In Asien benutzt man den Saft junger Blätter qegen Ohrenentzündung und macht Tee aus frischen Schalen gegen Brechreiz. An der Elfenbeinküste wird aus jungen Blättern Tee gegen Husten und Erkältung zubereitet.
BOTANISCHE BESCHREIBUNG: Der Mangobaum wird bis zu 25 m hoch und gehört zur Familie der Anacardiaceae. Sein Verbreitungsgebiet umfasst so gut wie alle tropischen Länder.
VERWENDETE TEILE: Junge Blätter, Rinde, Blüten, Früchte, Kerne. Um das Leben des Baumes erhalten, Rinde -und zwar einseitig- nur von den Ästen abschälen, nicht vom Stamm!
ANWENDUNG IN ANDEREN LÄNDERN:
In Australien wird ein aus den Blättern hergestellter Tee gegen Amöbenruhr genommen. In Mali und Nigeria nimmt man die Rinde und Blätter gegen Halsschmerzen, Zahnschmerzen, Skorbut und Fieber. Im Senegal gilt der Blättersaft als Heilmittel gegen psychische Krankheiten. An der Elfenbeinküste benutzt man die Blätter gegen Bronchitis, Asthma und Blutergüsse.
BOTANISCHE BESCHREIBUNG:
Der buschig wachsende Guavenbaum wird 3 bis 5 m hoch und gehört zur Familie der Myrtaceae. Die sehr kurzstieligen Blätter sind steif und haben einen angenehmen Duft. Die Früchte sind je nach Sorte rund oder oval und haben ein rotes, süßes Fruchtfleisch.
VERWENDETE TEILE: Junqe Blätter, Früchte, Wurzeln
ANWENDUNG IN ANDEREN LANDERN: Tee von den Blättern trinkt man in Europa und Asien gegen Durchfall, in Ägypten und Hongkong gegen Husten, im Senegal zur Regulierung der Menstruation, auf Hawai gegen bakterielle Infektionen.
BOTANISCHE BESCHREIBUNG:
Papaya aus der Familie der Caricareae ist eine althergebrachte Frucht- und Heilpflanze, die bis zu 7 m hoch wird. Ursprünglich aus den amerikanischen Tropen stammend, hat sie sich in allen tropischen Regionen der Erde verbreitet, deren Boden genügend Nährstoffe enthält. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Säen Sie stets 3 Samen zusammen, und entfernen Sie dann die männliche Pflanze(n), es genügt eine männliche Papaya auf 10 - 20 weibliche Pflanzen. Ersetzen Sie die "Papayabäume" alle 3--1 Jahre, bevor die Pflanze zu hoch zum Ernten wird.
VERWENDETE TEILE:
Reife und unreife Früchte, Samenkörner, Blüten, Blätter, Wurzeln
ANWENDUNG IN ANDEREN LANDERN:
Der Papayabaum ist eine wahre Apotheke; die Erläuterung sämtlicher Anwendungsmöglichkeiten würde mit Leichtigkeit ein ganzes Buch füllen. Hier nur einige Beispiele: in Europa und Asien nimmt man Papaya als Wurmmittel und gegen Ruhr, in Afrika gegen Husten, Ruhr, Gonnorhöe, Bronchitis und Gelbsucht, in Amerika gegen Spulwürmer, Amöben und Asthma
VERWENDUNG: Wertvolles Nahrungsmittel. Während des 2.Weltkriegs verwendeten englische Soldaten in Afrika die Kokosmilch als Ersatz für Glucoseinfusionen (immerhin 5% Glucose, steril, pyrogenfrei, das ist aber keine Empfehlung!)
AFRIKA: Die Kokosmilch wird leider allzuoft weggeschüttet. Dabei ist sie so wertvoll, z.B. mit etwas Salz als Mittel gegen die Dehydratation (bei Durchfall) bei Kindern. Im Kwango verwendet man sie als Haarwasser zur Pflege der Kopfhaut.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zuckerrohr
2-3m hoher Busch, gezähnte Blätter. Frucht oval, 3-5cm lang, wird bei der Reifung rot, dann schwarz. Diese Frucht entspricht in Aussehen und Geschmack etwa den europäischen Brombeeren. In den Tropen kultiviert zur Produktion seiner essbaren Früchte, und zur Zucht der Seidenraupen.
Bis zu 10 m lange Liane mit eiergrosser wohlschmeckender Frucht.
Wurde zuerst von Azteken kultiviert und dann durch spanische
Missionare verbreitet. Sollte Bestandteil jeder Umzäunung sein!
Enthält das sedativ wirkende Maracugin.
Peanut (E); Arachide (F); Nguba (Z-Kiyaka). Papilionnaceae. Karanga (Kiswaheli)
20 - 30 cm hohe Leguminose; die Früchte reifen unterirdisch.
TROPEN: Erdnüsse enthalten viel Protein und Vitamine. Milchpulver enthält genau so viel Proteine wie getrocknete Erdnüsse, ist aber z.B. in Zaire 10 mal teurer! Auch das Öl ist wertvoll und kann mit einer mechanischen Presse auch auf Dorfebene gepresst werden, allerdings ist es wenig haltbar.
VERWENDUNG: Aufguss einer Handvoll Blätter auf eine Tasse Wasser getrunken gegen Schlaflosigkeit.
http://de.wikipedia.org/wiki/Japanische_Pflaume

Die Texte wurden entnommen aus:
Natürliche Medizin in den Tropen, Hirt, Hans Martin und Bindanda M'Pia.
Das Buch ist erhältlich bei:
Aktion Natürliche Medizin (ANAMED), Schafweide 77, 71364 Winnenden














